Bemos für kurze Strecken


taxi

Wenn man sich auf der schönen Insel Bali fortbewegen möchte gibt es dazu gleich mehrere Möglichkeiten. Man kann natürlich ein Auto mieten und damit selbst fahren, wozu man allerdings neben einem nationalen Führerschein auch einen internationalen Führerschein benötigt. Diesen bekommt man bereits vor der Abreise nach Bali beim heimischen Verkehrsamt. Ferner ist dabei zu beachten, dass auf Bali der Linksverkehr gilt, damit es nicht zu unangenehmen Zwischenfällen kommen kann.



Eigenes Mietfahrzeug oder doch lieber mit Fahrer?

Man hat natürlich auch die Möglichkeit ein Auto mit einem Fahrer zu mieten, was einem zum einen das Besorgen des passenden Führerscheins erspart und zum anderen auch ermöglicht, dass man sich während der Fahrten in aller Ruhe umsehen und die Gegend genießen kann. Die Kosten für einen Mietwagen mit Fahrer liegen pro Tag etwa bei 30 bis 40 Euro, je nach dem welches Fahrzeug man haben möchte. Die Alternative des Mietwagens mit Fahrer ist auch deshalb eigentlich am besten geeignet, weil der Verkehr auf Bali nicht unbedingt als geordnet zu bezeichnen ist. Es kommt immer wieder vor das plötzlich Tiere oder Menschen auf die Straße laufen und auch die Vorfahrt scheint auf Bali nicht zu zählen. Überholt wird rechts wie links und oftmals nur durch lautes Hupen angekündigt, wobei hupen in Bali ohnehin wie eine Art Volkssport wirkt.

Bemos für kurze Strecken

Eine weitere Möglichkeit sich auf Bali fortzubewegen sind Bemos, wobei es sich eigentlich nur um umgebaute Pick Ups handelt, auf deren Ladefläche zwei Bänke angebracht sind, die sich gegenüber stehen. Für kurze Strecken sind Bemos durchaus eine Alternative und sorgen für einen schnellen Kontakt zu Einheimischen, allerdings ist es auf den Bemos meist heiß und staubig und man wird in Abgase gehüllt, so dass längere Fahrten mit diesen Autos keinen großen Spaß machen. Wenn man aus einem Bemo aussteigen will muss man einfach nur Stopp rufen, feste Haltestellen gibt es nicht.

Bus und Taxi auf Bali

Auf Bali verkehren natürlich auch Busse und Taxen, wobei erstere allerdings keinen festen Fahrplan haben, weshalb man nur schlecht planen kann, wenn man mit Bussen fahren will. Taxen hingegen sind meist recht teuer im Vergleich mit den anderen Transportmöglichkeiten und deshalb nicht unbedingt ratsam. Noch vor einigen Jahren gab es auf Bali außerdem sehr viele Einheimische, die in ihren privaten Fahrzeugen angeboten haben die Touristen zu transportieren, um sich so ein Zubrot zu verdienen, dies ist aber inzwischen verboten worden. Touristen dürfen ausschließlich in versicherten Leihwagen gefahren werden, was die Polizei streng kontrolliert.

Linksverkehr und das Gesetz des Stärkeren

Wie man sich auf Bali fortbewegt ist vor allem eine Frage des eigenen Nervenkostüms und des Budgets, selber fahren ist aber in jedem Fall meist sehr aufregend und kann durchaus kritisch enden, denn manchmal scheint es, als gäbe es auf Bali keinerlei Verkehrsregeln sondern nur das Gesetz des Stärkeren. Verstärkt wird dieser Eindruck durch verschiedene Umstände, besonders aber, weil Motorräder und kleine Fahrzeuge in den Graben ausweichen müssen, wenn Autos sich gegenseitig überholen.