Wirtschaft und Industrie


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Den größten Anteil an der balinesischen Wirtschaft hat schon seit eh und je die Landwirtschaft und auch heute noch sind die meisten Menschen auf der Insel auf diesem Gebiet beschäftigt. Vor allem im Süden, der sowohl flach, als auch sehr fruchtbar ist, befindet sich sehr viel Landwirtschaft. Reis ist auf Bali das Hauptnahrungsmittel und somit natürlich auch das wichtigste Produkt der Landwirtschaft, das aber vor allem für den Eigenbedarf produziert wird und nur wenig dem Export dient.



Export von Kokosnüsse, Schweinefleisch und Kaffee

Kokosnüsse, Schweinefleisch und Kaffee hingegen werden vor allem für den Export produziert und sind demnach auch die wichtigsten Exportgüter der Insel. Für den weiteren Eigenbedarf produzieren die Menschen auf der Insel außerdem noch verschiedene Gemüsesorten und Früchte, darunter auch einige exotische Sorten, die man in der balinesischen Küche verwendet. Von besonders viel Industrie kann auf Bali eigentlich nicht die Rege sein, denn die einzige wirklich nennenswerte Industrie der Insel ist die Textilindustrie. Dabei handelt es sich meist um billige Badebekleidung, die oftmals von den Frauen der Insel in Heimarbeit hergestellt wird. Diese wird dann sowohl im Inland als auch im Ausland verkauft. Ein weiteres wichtiges Gut für den Export sind die Produkte des Kunsthandwerks der Insel, wobei es sich meist um Lochstickereien der verschiedensten Art handelt, aber auch um geflochtene Körbe und Töpfereien, sowie Keramiken.

Tourismus bringen einen deutlichen Aufschwung

Ein weiterer wichtiger Zweig der balinesischen Wirtschaft ist inzwischen auch der Tourismus geworden, damit verbunden die Unterkünfte, in denen die Touristen wohnen und das Gastgewerbe. Außerdem konnte der Handel durch den Einzug des Tourismus einen deutlichen Aufschwung verbuchen, da viele der Menschen, die die Insel besuchen dort auch sehr viel vom Kunsthandwerk und anderen Dingen erwerben. Die komplette Insel Bali hat bei Weitem nicht so viel Industrie wie in anderen Gegenden einzelne Städte, doch das was an Wirtschaft vorhanden ist reicht den Menschen dort voll und ganz zum Leben, natürlich auch deshalb, weil sie sich größtenteils selbst versorgen und nicht auf den Import von fremden Gütern angewiesen sind.

Was zählt ist die Religion und der Glaube

Die Balinesen haben vor allem bedingt durch den Tourismus heute weit mehr Geld zur Verfügung, als es noch vor einigen Jahren der Fall war und können so ein Leben führen, das ihnen durchaus angemessen erscheint. Luxusgüter sind in ihrem Leben weder von zentraler Bedeutung noch sind sie dafür bereit ihr Leben wie sie es kennen aufzugeben, was für die Menschen auf Bali zählt ist, dass sie überleben können und dass sie die Möglichkeit haben ihre Religion und ihren Glauben auszuleben. Diese Dinge sind auch mit der geringen Wirtschaft gegeben, so dass die Menschen auf der schönen Insel voll und ganz zufrieden sind.

Bali die schönste Insel der Welt

Importgüter müssen sie nur dann kaufen, wenn die eigene Ernte nicht ausreichend war um alle Menschen zu versorgen, doch das kommt auf der fruchtbaren tropischen Insel nur äußerst selten vor, so dass kein Bedarf besteht die Industrie weiter auszubauen und das schöne Erscheinungsbild der Insel damit zu zerstören. Besonders die unberührte Gegend ist es ja, was die Insel so sehr ausmacht und Fabriken würden dieses Bild schnell zerstören.